Trailbiken Davos

Davos zählt aktuell zu meinen absoluten Lieblingsrevieren zum Trailbiken. Kein Wunder, kann man in der Destination Davos-Klosters doch im Sommer alle Bergbahnen frei nutzen, wenn man in Hotel, Jugendherberge oder auf dem Campingplatz übernachtet. So zog es mich Ende August nochmal 4 Tage mit dem Wohnmobil auf den Camping an der Talstation der Rinerhornbahn.

An den ersten beiden Tagen machte ich dann in zwei Etappen die legendäre Bahnentour Davos-Klosters, allerdings nicht von Davos aus, sondern beginnend an der Rinerhornbahn. Am Ersten Tag ging es mit der Rinerhornbahn aufs Rinerhorn und dann die erste Trailabfahrt hinab nach Clavadel und im Tal nach Davos. Dort erfolgte die zweite Auffahrt, diesmal mit der Parsennbahn auf's Weißfluhjoch und über Totalpsee einen anspruchsvollen, aber epischen Trail wieder hinunter nach Davos unter die Stollen zu nehmen. Nach etlichen Kilometern Transfer nach Klosters ging es dann mit der Gotschnabahn erneut hinauf und einen ebenfalls phantastischen Trail wieder hinab nach Klosters. Zurück in Davos führte mich der letzte Teil des Tages nochmals mit der Parsennbahn auf's Weißfluhjoch und dann auf Trails hinüber zum Strelapass und Choebshorn, um die leztzte Trailabfahrt des Tages zur Stafelalp und zurück zur Rinerhornbahn in Angriff zu nehmen. So kamen am ersten Tag bereits 68km, 1700hm und 4660tm zusammen.

Am zweiten Tag ging es zunächste einen langen Transfer nach Klosters und nochmals mit der Gotschnabahn hinauf und auf anderer Strecke hinab. Dabei handelte es sich um eine gebaute Strecke und keinen Naturtrail, die auch über weite Teile über Northshoreelemente verlief - nicht wirklich nach meinem Geschmack, wenn ich mich schon in den Alpen mit traumhaften Naturtrails befinde. Nach der zweiten Auffahrt mit der Gotschnabahn erwartete mich hingegen ein wieder eher felsiger Naturtrail, der ganz und gar meinem Geschmack entsprach. Von Klosters Dorf ging es dann noch zwei mal hinauf nach Madrisa und ziemliche Wurzelmonster bergab. Angesichts von reichlich Nässe ebenfalls nicht ganz mein Fall, so dass ich die wenigen felsigen oder wiesenbehafteten Abschnitte genoss. Nach der zweiten Abfahrt von Madrisa hinab nach Saas war der Tag doch etwas enttäuschend, da 3 der 4 Abfahrten nicht unbedingt nach Wiederholung schreien. Man merkt hier in Klosters, dass man doch schon deutlich tiefer liegt als in Davos und so viel mehr Wald- und Wurzeltrails hat, die dann leider sehr steil und ruppig bis hin zu nass-rutschig ausfallen. Von Saas musste ich dann auch noch den Rückweg hinauf nach Davos und noch ein Stück weiter bis zur Rinerhornbahn antreten. So kamen auch an diesem tag 72 km, 1260 hm und 4450tm zusammen.

Der dritte Tag führte mich zunächst mit der Jakobshornbahn auf's Jakobshorn und einen meiner Lieblingstrails hinunter zur Rinerhornbahn, die ich dann wieder auf's Rinerhorn nahm und so dem Epictrail über Monstein, Jenisberg und Wiesen hinunter nach Filisur weiter folgte. Ab Wiesen allerdings kann man sich den Teil nach Folisur ruhig sparen, denn der Trail am Fluss entlang wurde weggespült und die Alternativroute führt mehr bergauf als bergab. Alles in allem kamen an diesem Tag 50km, 830hm und 2980tm zusammen.

Am letzten Tag organisierte ich die Tour dann zu einer Symphonie meiner Trailhighlights vom Rinerhorn nach Clavadel und von Davos dann mit der jakobshornbahn auf's Jakobshorn und wieder hinunter nach Davos. Anschließend mit der Parsennbahn auf's Weißfluhjoch und über Totalpsee wieder zurück nach Davos, um dann abschließend nochmals auf's Weißfluhjoch zu fahren und über Trails hinüber zum Strelapass und Choebshorn hinunter zur Stafelalp und zurück zur Rinerhornbahn. Mit 61km, 800hm und 4200tm war diese Tour dann auch von den reinen Daten ein würdiger Abschluss.


 

Mehr  Fotos der Trailwoche Davos gibt es in der  Bildergalerie unter  Bike-Touren | Mehrtagestouren & Urlaub |  2016.

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