DAV-Wochenende: Zur Ravensburger Hütte

Gewissermaßen ein Testlauf für den Alpencross eine Woche später stellte die Zweitagestour mit dem DAV zur Ravensburger Hütte (mit Hüttenübernachtung) dar. Vom Hochtannbergpass startete eine bunt gemischte und gut gelaunte Gruppe von 11 Bikerinnen und Bikern am späten Samstag Vormittag in Richtung Ravensburger Hütte. Dabei war uns der Wettergott wohlgesonnen, denn neben vielen Wolken kam immer wieder auch die Sonne zum Vorschein, so dass wir bei angenehmen Temperaturen und moderaten Anstiegen die Natur und Alpenkulisse genießen konnten. Da für den späteren Nachmittag jedoch Gewitter angekündigt waren, begnügten wir uns bei Ausblick auf's Kriegerhorn mit dem selbst mitgebrachten Vesper und verzichteten auf eine mittägliche Einkehr. So waren wir schon um etwa 14:00 Uhr am Spullersee, wenige Höhenmeter unterhalb der Ravensburger Hütte. Angesichts des noch immer guten und warmen Wetters stürzten sich zwei sogar in die Fluten, bevor wir den kleinen Schlussanstieg in Angriff nahmen.

Auf der Hütte hatten wir dann ebenfalls noch viel Zeit bis zum Abendessen, so dass wir es uns bei weiter sonnigem Wetter auf der Hüttenterrasse mit Kaffee, Apfel- oder Topfenstrudel oder anderem gut gehen und den Tag ausklingen lassen konnten. Nach einer kurzen kalten Dusche und frischer Kleidung ging es dann um 18:00 Uhr zum Abendessen "A la Carte", wobei die meisten entweder das Bergsteigergericht (Nudeln mit Tomatensoße und Schinken) oder Spinatknödel mit Salat wählten. So klang der Abend dann noch hüttentypisch mit viel Gaudi beim "Mäxle" spielen im Gast- und Aufenthaltsraum aus, bevor einer nach dem anderen das Lager im Dachboden aufsuchte. Obwohl kaum geschnarcht wurde, schliefen viele eher schlecht - auch dank des nächtlichen Gewitters.

Am Sonntag ging es dann zunächst weiter bergauf zum Stierlochjoch, wobei wir dank Alm und zahlreichen Kühen schon nach wenigen Metern jede Menge Kuhscheiße am Bike und auch am Körper hatten, bevor es dann bald in die wohlverdiente Abfahrt ging. Nach einem ersten Stück auf breitem Weg durch die Felswand bogen wir für einige Kilometer in einen flowigen Trail ein. Im Tal ging es dann weiter durch Lech und auf einem zu großen Teilen Teeranstieg wieder hinauf Richtung Hochtannbergpass. An der vorletzten Alpe machten wir dann noch Rast und ließen uns mehrheitlich die gebratenen Knödel schmecken. Währenddessen zogen die Wolken immer tiefer herab, so dass wir die letzten Meter zu den Autos in einer dichten, feuchtkalten Nebelsuppe zurücklegen mussten. Direkt am Parkplatz deckten sich die Meisten dann noch mit gutem Alpenkäse ein, bevor die einzelnen Fahrgemeinschaften zur Rückfahrt aufbrachen.

 

Mehr  Fotos vom DAV-Wochenende gibt es in der  Bildergalerie unter  Bike-Touren | Mehrtagestouren & Urlaub | 2017.

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