Trailbiken St. Moritz & Davos

Am Samstag, den 01.09.2018 starten Frank und ich mit dem Wohnmobil für 5 abfahrtsorientierte Trail-Biketage nach St. Moritz. Eigentlich war geplant, auf dem Weg in Flims-Laax Halt zu machen und den Neverend Trail als ersten Appetithappen mitzunehmen. Das Wetter machte aber einen Strich durch die Rechnung - und das sollte uns auch am nächsten Tag in St. Moritz noch verfolgen...

Der nächste Morgen. Es ist kühl, sehr kühl, ansonsten sieht das Wetter gar nicht so schlecht aus. Also auf zum Kaufen der Bergbahntickets für's Bike und auf den 3057m hohen Piz Nair. Ganz im Gegensatz zu dem Foto links 2 Tage später bei Davos, begrüßte uns der Gipfel beim Aussteigen aus der Seilbahn mit 10-20 cm Neuschnee. Wir hatten zwar nicht geplant, Anfang September schon in den Winterurlaub zu fahren, aber gut, auf die Stollen, fertig los. 200-300 Tiefenmeter weiter unten war der Schnee dann auch schon fast komplett verschwunden, und wir bogen euphorisch ins Val Suvretta ein, das einen der legendärsten Trails um St. Moritz beherbergt, der sich wunderbar flowig durch's Tal schlängelt und nur einige wenige technisch anspruchsvollere Stellen beinhaltet.
Aber ich hatte ja geschrieben, dass uns der Regen vom Anfahrtstag noch verfolgen würde... und so fing es schon während der Abfahrt durch's Val Suvretta an zu tröpfeln, das Tröpfeln wurde stärker und wir mussten bald die Regenklamotten aus dem Rucksack kramen, die wir auch bis ans Ende der Tour (mit 2 weiteren Bergbahnfahrten) nicht mehr los wurden.
Während wir oben im eher hochalpinen und felsigen Terrain recht sauber blieben, entpuppten sich weiter unten insbesondere die gebauten Trails als Schlammorgien, so dass wir am Ende der Tour nicht nur unsere Bikes, sondern auch uns selbst mitsamt Regenklamotten einer Gartenschlauchdusche unterzogen.

Am Montag erwartete uns dann deutlich besseres Wetter, es kam sogar wieder phasenweise die Sonne raus. Also fuhren wir erneut mit Signalbahn, Chantarella-Standseilbahn und Piz-Nair-Luftseilbahn auf den Piz Nair, um den WM-Trail unter die Stollen zu nehmen, der sich ebenfalls sehr ansprechend um den Berg windet. Zurück in St. Moritz hatten wir eigentlich geplant, noch eine weitere Abfahrt vom Piz Nair zu machen, doch entschlossen wir uns angesichts schwarzer Wolken um den Gipfel des Piz Nair doch, sauber wie wir waren, direkt nach Davos auf den Campingplatz an der Talstation der Rinerhornbahn weiter zu fahren.

Sehr früh in Davos angekommen nutzen wir den Resttag für eine schnelle Abfahrt vom Rinerhorn, hatten aber erneut kein Wetterglück. Im Tal sah es noch gut aus, oben stiegen wir dann bei strömendem Regen aus der Seilbahn - also wieder Regenklamotten anziehen und ab durch die Mitte.

An den kommenden 2 Tagen jedoch war uns der Wettergott wohlgesonnen, und wir konnten 2 sensationelle Biketage genießen. Zum Aufwärmen ging es am Dienstag wieder auf's Rinerhorn und einen ersten Trail hinunter Richtung Davos und anschließend bei der "Jakobshorn-Trilogie" 3 mal auf das Jakobshorn und auf sensationellen Trails wieder hinab. Die erste Abfahrt führte uns auf dem Teufi-Trail über einen Bergrücken mit phantastischem Panorama auf Davos sowie den Davoser See und weiter unten über v.a. wegen der Nässe anspruchsvolle Trails. Die zweite Abfahrt war dann deutlich flowiger und verlief auf einem gebauten Trail mehr oder weniger unter der Seilbahn. Nach einem Boxenstop am Bikeshop - die 3 Jungspunten, mit denen wir gemeinsam unterwegs waren, hatten keine Ersatzbremsbeläge dabei und waren auch sonst recht blauäugig in ihren Hochgebirgs-Biketrip gestartet - fuhren wir noch den ersten Teil des Alps Epic Trails hinunter nach Sertig und vollendeten somit die "Jakobshorn-Trilogie".

Der letzte BIketag führte uns zunächst erneut aufs Rinerhorn, jedoch nahmen wir diesmal einen anderen Trail, der uns recht weit im Seitental in Sertig ausspuckte. Zurück in Davos stand heute die Seite des Weißfluhjochs auf dem Programm. Mit der Parsennbahn (Standseilbahn) ging es zur Bergstation und einen weiteren Trail aus der Bahnentour Davos-Klosters hinunter nach Davos-Wolfgang.
Wieder an der Mittelstation der Parsennbahn, fuhren wir den Panoramaweg zum Strelapass und weiter über den Strelasee zur Chörbschhornhütte, von wo ein weiterer Sahnetrail (Chörbschhorntrail) startet, der uns fast beim Campingplatz bei Davos-Glaris ausspuckte.

 

Mehr  Fotos der Touren gibt es in der  Bildergalerie unter  Bike-Touren |  Mehrtagestouren & Urlaub | 2018.

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